So bereiten Unternehmen ihre Mitarbeiter*innen in Zeiten sozialer Distanzierung am besten auf Remote-Arbeit vor

Date:4/11/2021
Length:3 minutes
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Als COVID-19 den Status einer Pandemie erreichte, schickten Unternehmen in zahlreichen Branchen Millionen von Mitarbeiter*innen ins Home Office. Das Coronavirus hat sich nicht groß angekündigt, und in den meisten Fällen hatten die Unternehmen wenig Zeit, sich vorzubereiten. Derzeit haben Führungskräfte damit zu kämpfen, virtuelle Teams zu führen, und viele erleben diese Dynamik zum ersten Mal.

Wenn Sie gegenwärtig Firmeninhaber*in oder eine Führungskraft sind, müssen Sie die Auswirkungen der Fernarbeit auf Ihre Mitarbeiter*innen verstehen. Belastende Umstände, Unsicherheit und ein allgemeines Gefühl der Zerrissenheit stellen eine Herausforderung für die Produktivität dar. Sie müssen Ihre Erwartungen zurückschrauben und Ihren Führungsstil an die „neue Normalität“ anpassen.

Um Ihnen und Ihrem Unternehmen zu helfen, finden Sie hier unsere besten Empfehlungen für die Unterstützung Ihrer Mitarbeiter*innen im Home Office.

1. Erwartungen neu einschätzen

Die meisten Teams sind an synchrones und standardisiertes Arbeiten gewöhnt. Sie arbeiten zusammen in denselben Büroräumen und unter denselben Arbeitsbedingungen. Sie haben zudem den gleichen Zeitplan, und wenn sie Hilfe, Klarheit oder eine Genehmigung brauchen, sind ihre Manager*innen nur ein paar Schritte entfernt.

Fernarbeit setzt jedoch eine veränderte Denkweise voraus. Unternehmen müssen ihren Mitarbeitern*innen helfen, sich so schnell wie möglich an asynchrones und individuelles Arbeiten anzupassen. Als Manager*in müssen Sie die Erwartungen bezüglich der Aufgabendauer zurückschrauben und auf unnötige Perfektion verzichten. Bieten Sie mehr Flexibilität und konzentrieren Sie sich auf die Ergebnisse. Dadurch können die Teammitglieder entlastet werden und Sie werden bei der der Erfüllung ihrer Aufgaben nicht das Gefühl haben, dass Sie ihnen im Nacken sitzen.

2. In Kontakt bleiben

Laut soziometrischer Forschung sind kürzere Kommunikationszyklen entscheidend für die Aufrechterhaltung der Arbeitsmoral und des Engagements. Wenn Sie also noch nicht in virtuelle Interaktionswerkzeuge investiert haben, wird es jetzt Zeit, sie verdienterweise ernst zu nehmen.

Eine Softwarelösung wie Easy Project bietet eine Instant-Messaging-Funktion, die sich spielend leicht in die Computer- und Smartphone-Plattformen Ihrer Mitarbeiter*innen integrieren lässt. So können Sie kontinuierlich mit ihnen in Kontakt bleiben.

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3. Ständiges Lernen

Mitarbeiterentwicklung muss bei Fernarbeit nicht stillstehen. Sie bietet nicht nur einen Mehrwert für Ihre Mitarbeiter*innen, sondern auch die Möglichkeit für wertvolle Interaktionen.

Lange Schulungseinheiten können ungeeignet sein, aber Micro-Learning hingegen kann sehr effektiv sein. Sie können jeden Tag eine kurze Lektion zu einem einzigen Thema vermitteln, das ein bestimmtes Werkzeug, eine Fähigkeit oder ein Verhalten behandelt. Ziehen Sie den Einsatz eines Management-Werkzeuges in Betracht, mit dem Sie die Lernaktivitäten mit interaktiven Dashboards verfolgen können. Sie können sogar die Durchführung dieser Lerneinheiten unter den Teammitgliedern rotieren lassen und sie eigene Themen vorschlagen lassen.

4. Mehr Unterstützung

Wenn jeder von zu Hause aus arbeitet, kann das Eingehen auf individuelle Bedürfnisse die Kapazitäten des Managements schnell erschöpfen. Die Situation wird noch zusätzlich dadurch erschwert, dass das Lesen von emotionalen Rückmeldungen ohne persönliche Interaktion sehr viel schwieriger ist.

Um die Belastung des Managements zu reduzieren, können Sie Ihr Team paarweise organisieren. Jede*r Einzelne wird zum Peer-Coach des ihm*ihr zugewiesenen Kollegen ernannt. Bitten Sie sie, sich gegenseitig täglich zu kontaktieren und über ihr Wohlbefinden zu berichten. Mit dieser Struktur können Sie eine neue Ebene der gegenseitigen Unterstützung schaffen, die vor emotionaler Isolation schützt.

In der Zwischenzeit können Sie Ihre Suche nach emotionalen Rückmeldungen von nonverbalen Daten und Körpersprache auf Ersatzindikatoren wie Text-, Sprach- und Videokommunikation umstellen. Veränderte Tonfallmuster in E-Mails können Ihnen zum Beispiel helfen, frühzeitig zu erkennen, ob ein*e Mitarbeiter*in zusätzliche Unterstützung benötigt. Mit der richtigen Lösung für das Anwesenheitsmanagement können Sie auch feststellen, wann ein*e Mitarbeiter*in ein virtuelles Meeting schwänzt. So können Sie auf ihn*sie zugehen und das potenzielle Problem angehen.

5. Kontinuierliche Überwachung des Stresslevels

COVID-19 hat sowohl bei Unternehmen als auch bei deren Mitarbeiter*innen eine Menge Stress ausgelöst. Lockdowns, soziale Distanzierungsregeln und „Shelter-in-Place“-Maßnahmen haben den Menschen die Möglichkeit genommen, miteinander in Verbindung zu treten und ihre Frustrationen loszuwerden. Deshalb muss das Wohlbefinden Ihres Teams für Sie als Führungskraft oberste Priorität haben.

Überlegen Sie, ob Sie das Stressniveau des Teams überwachen können, indem Sie regelmäßig Fragen zum Wohlbefinden stellen. Auch wenn Sie vielleicht schon gemerkt haben, dass ein*e Mitarbeiter*in gestresst ist, lohnt es sich, quantitative Antworten einzuholen.

Menschen sind im Allgemeinen soziale Wesen, die ein Gefühl der Zugehörigkeit schätzen. Gerade jetzt ist es wichtig, dass sich die Teammitglieder zugehörig fühlen. Durch die Einführung von Strategien und Werkzeugen, die Produktivität, Teamarbeit, Lernen und Unterstützung fördern, ermöglichen Sie Ihren Mitarbeitern*innen, auch in diesen schwierigen Zeiten weiterhin Leistung zu erbringen und ihren Beitrag zu leisten.

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